„Das andere Russland“
in Innsbruck
„Das andere Russland“
in Innsbruck
(c) Zukunft MEMORIAL
„Das andere Russland“ in Innsbruck
Nach erfolgreichen Stationen in Hamburg und Schwerin ist die Ausstellung „Das andere Russland“ nun in Innsbruck zu sehen.
Vom 8. bis 30. Mai 2026 zeigt Zukunft MEMORIAL die Ausstellung im Palais Claudiana in Innsbruck.
📍 Palais Claudiana
Herzog-Friedrich-Straße 3
6020 Innsbruck, Österreich
Die Ausstellung widmet sich den Stimmen jenes „anderen Russland“, das sich staatlicher Repression, Krieg und dem verordneten Vergessen widersetzt. Anhand von Archivmaterialien, persönlichen Geschichten und Dokumenten aus der Arbeit von MEMORIAL erzählt sie von Erinnerung, Zivilgesellschaft und dem Kampf um historische Wahrheit — damals wie heute.
Bereits die vorherigen Stationen in Schwerin, Weimar, Potsdam, München, Freiburg und Hamburg wurden von einem umfangreichen Begleitprogramm mit Diskussionen, Lesungen und Filmvorführungen begleitet und stieß auf große Resonanz beim Publikum. Besucherinnen und Besuchern beschrieben die Ausstellung als „bewegend“, „unbedingt sehenswert“ und als ein wichtiges Beispiel dafür, „wie ein autoritärer Herrscher die Zivilgesellschaft systematisch unterdrückt“.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie hier: Das andere Russland – Ausstellung.
Nach Innsbruck reist die Ausstellung weiter nach Leipzig:
📍 Universität Leipzig – Bibliotheca Albertina
Beethovenstraße 6
04107 Leipzig
🗓️ 12. November 2026 – 21. Januar 2027
Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern, die die bisherigen Stationen möglich gemacht haben, und laden Sie herzlich ein, die Ausstellung in Innsbruck oder Leipzig zu besuchen.
Über die Ausstellung
Seit 35 Jahren deckt MEMORIAL unermüdlich historische Verbrechen auf und verteidigt die Zukunft der Demokratie in Russland. Die Ausstellung dokumentiert diese Arbeit in all ihren Facetten: mutige Wahrheitsfindung, brutale staatliche Repressionen, entschlossene Menschenrechtsarbeit und wegweisende Bildungsinitiativen. Exponate aus verschiedenen Jahrzehnten erzählen von Leid und Widerstand im sowjetischen Lagersystem, von persönlichem Mut, von der Kraft unabhängiger Kunst und von der ungebrochenen Sehnsucht nach Freiheit.
Briefe und Zeichnungen aus dem Gulag, private Dokumente und Interviews, eine improvisierte Geige, eindrucksvolle Filme sowie historische und aktuelle Materialien aus der Arbeit von MEMORIAL zeichnen ein vielschichtiges Bild eines Russlands, das frei, solidarisch und menschlich sein möchte.
Interviews und Kontakt
Für Interviewanfragen und das Vereinbaren von Hintergrundgesprächen mit unserer Vorsitzenden Irina Scherbakowa, unserer Geschäftsführerin Elena Zhemkova und mit weiteren Expertinnen und Experten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auf Anfrage stellen wir Ihnen Bild- und Bewegtbildmaterial bereit. Sie möchten in unseren Presseverteiler aufgenommen werden, oder haben konkrete Anfragen? Kontaktieren Sie uns:
Kommunikationsreferentin
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